
Besondere Anforderungen an die Beratungspraxis bei Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD):
leibliche Eltern – Stigmatisierungen überwinden, innere Sicherheit gewinnen
Schwerpunkt: Zunehmende Sensibilisierung und FASD-Diagnostik führt auch in Kinderschutzzentren oder Beratungsstellen zu einem Bedarf sich mit dieser Behinderung in ihren Facetten zu befassen – unter Einbezug von FASD Erfahrungsexperten, deren Blick uns hilft uns einzufühlen, wollen wir uns den Themen der Elternschaft widmen. Ziel ist die gemeinsame Erweiterung der Beratungskompetenz.
Dozierende
Dozierende
Zielgruppe
Mitarbeitenden aus medizinischen, psychologischen und sozialpädagogischen Hilfefeldern, bspw. Kinderschutzzentren, Erziehungsberatungsstellen, die mit Settings unter Einbezug der Eltern von Menschen mit FASD arbeiten und/oder Menschen mit FASD, die Eltern werden/geworden sind.Methoden
Impulsvorträge, Erfahrungsaustausch mit FASD-Erfahrungsexpert*innen
Ergebnis
Die Teilnehmenden können die zentralen Merkmale und Unterformen des Fetalen Alkoholspektrums (FASD) benennen und unterscheiden
Die Teilnehmenden können die psychosozialen Belastungen und Stigmatisierungsmechanismen für leibliche Eltern von Kindern mit FASD und Menschen mit FASD die Eltern werden/geworden sind erklären
Die Teilnehmenden können Beratungsstrategien einsetzen, die elternzentriert sind, Stigmatisierung reduzieren und konkrete Handlungsalternativen aufzeigen
Die Teilnehmenden zeigen Bereitschaft, die Perspektiven von FASD-Erfahrungsexpert*innen aktiv einzubeziehen, und können beschreiben, wie diese Perspektive Beratungsprozesse bereichert
Termine
06. November 2026 | 10.00 – 14.30 Uhr | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., 10115 BerlinZinnowitzer Straße 8
10115 Berlin

