Biografische Screening Interviews, Fortbildung zu FASD

Online-Veranstaltung

Die Fetale Alkoholspektrumstörung als häufigste angeborene Behinderung ist in Deutschland noch wenig bekannt und wird selten diagnostiziert. FASD-Betroffene weisen eine große Bandbreite an Beeinträchtigungen und sekundär auftretende, komorbide Störungen auf. Deshalb kommt es häufig zu Fehldiagnosen mit gravierenden Folgen für die Betroffenen.
Erst eine richtige gestellte Diagnose ermöglicht eine auf die Störung angepasste Alteration der Umwelt und gezielte, individuelle Interventionen. Die Komplexität des Störungsbildes erfordert einen hohen zeitlichen, finanziellen sowie personellen Aufwand. Daher bietet nur eine geringe Zahl an Einrichtungen eine entsprechende Diagnostik – vor allem für volljährige Personen – an.
Mit der Implementierung eines effizienten Screening-Instruments lassen sich bestehende Diagnostiklücken schließen: Für Personen mit Beeinträchtigungen und Auffälligkeiten oder aus Risikogruppen (z. B. Obdachlosigkeit, Suchtstörungen) können weiterer Diagnostikbedarf effizient geprüft und nachfolgend spezifische Therapie- und Fördermöglichkeiten angebahnt werden. Die Besonderheiten der Betroffenen erfordern eine spezifische Methodik, die über standardisierte Interviews hinausgeht.

Lina Schwerg
Dozierende
Lina Schwerg, M. Sc. Psych., Expertin für FASD-Diagnostik
Abbildung Dr. Gabriele Beckert
Studienleitung
Dr. Gabriele Beckert0172 739 28 85gabriele.beckert@a-kd.net
Michael Rautenberg
Organisatorische Fragen
Michael Rautenberg0174 315 49 35michael.rautenberg@a-kd.net

Zielgruppe

Psycholog*innen, Ärzt*innen, Therapeut*innenen, Psychiater*innen, Sozialpädagog*innen mit einschlägiger Berufserfahrung im Bereich der Behinderten-, Obdachlosen- oder Suchthilfe.
Voraussetzung sind Kenntnisse über das Störungsbild der FASD

Methoden

  • Impulsvortrag

  • praktische Übungen

Ergebnis

Die Teilnehmer*innen lernen den Umgang mit dem Screening-Instrument.

Termine

16. April 2027 | 14.30 – 18.45 Uhr
Fr., 16.04.2027 | ab 14:30 Uhr
max. 16 Teilnehmende
Psycholog*innen, Ärzt*innen, Therapeut*innenen, Psychiater*innen, Sozialpädagog*innen mit einschlägiger Berufserfahrung im Bereich der Behinderten-, Obdachlosen- oder Suchthilfe.
150,00 EUR
Online-Veranstaltung
VA-Nr.: 830609