
Celler Modell: „Sterbende begleiten lernen“ zur Vorbereitung von ehrenamtlich Arbeitenden in der Sterbebegleitung
Weiterbildung Celler Modell: Schulung für Kursleiter*innen
"Ich war krank und ihr habt mich besucht." (Mt 25)
Die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod ist in den letzten Jahrzehnten für viele Menschen als Thema präsenter geworden. Daran ist die Hospizbewegung maßgeblich beteiligt. Angehörige, Freunde und Pflegekräfte benötigen oftmals Hilfestellung und Entlastung bei der Aufgabe, Sterbende zu begleiten.
Als Antwort auf diese Herausforderung wurde „Sterbende begleiten lernen” – eine Neubearbeitung des Projektes „Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde” – entwickelt. Leitungsteams werden geschult, ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in lokalen Kursen auf die Begleitung sterbender und schwerkranker Menschen vorzubereiten. Die Weiterbildung berücksichtigt die Erwachsenenhospizarbeit und die Kinder- und Jugendhospizarbeit. Das Seminar vermittelt auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes ein Konzept zur Vorbereitung Ehrenamtlicher. Das Seminar besteht aus einem Grundkurs, einer Praxisphase und einem Vertiefungskurs.
Dozierende
Dozierende

Dozierende
Dozierende
Schwerpunkte
methodisch-didaktische Ansätze
Kenntnisse zu Sterben, Tod und Trauer, Hospizbewegung
Erwachsenen-, Kinder- und Jugendhospizarbeit
Grundlagen der Kommunikation, aktives Zuhören
Reflexion der eigenen Rolle und der eigenen Biografie
System Familie
ethische Dilemma
Zielgruppe
Haupt- und ehrenamtlich Tätige, die Verantwortung für die Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Erwachsenen- bzw. Jugendhospizarbeit tragen und übernehmen.Das Konzept ist auf Teamteaching ausgerichtet, daher wird die Teilnahme eines Teams empfohlen, außer vor Ort steht bereits eine qualifizierte Kursleitung zur Verfügung.
Methoden
theoretische Impulse
Reflexion der eigenen Rolle
Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer
Erstellen einer Kurseinheit
Einführung in die digitale Werkzeugkiste
Ergebnis
Die Teilnehmenden
können den Menschen ein begleitetes Sterben im häuslichen Umfeld ermöglichen,
setzen sich mit den eigenen Fähigkeiten und Grenzen auseinander,
verstehen die Begleitung als gemeinschaftliche Aufgabe,
lernen die für die Begleitung in der Hospizarbeit relevanten Beziehungskompetenzen und Grundhaltungen zu vermitteln,
üben ein Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie zwischen Mitgliedern verschiedener Berufsgruppen ein,
trainieren die eigene Kursleiterrolle.
Termine
12. – 16. Oktober 2026 | Modul 1 | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., 10115 Berlin15. – 19. März 2027 | Modul 2 | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., 10115 Berlin
Tagungszeiten zu jeweils beiden Terminen
Montag bis Donnerstag: 09.00 – 16.15 Uhr
Freitag: 09.00 – 14.00 Uhr
Fr., 19.03.2027 | bis 14:00 Uhr
Mehrteiliges Angebot, siehe „Termine“
Haupt- und ehrenamtlich Tätige, die Verantwortung für die Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Erwachsenen- bzw. Jugendhospizarbeit tragen und übernehmen.
Zinnowitzer Straße 8
10115 Berlin
